Diacritics Project - alles über Akzente

11. November 2005

Fast jede Sprache (in lateinischer Schrift) hat sie, und man kann froh sein, wenn man so halbwegs sicher mit ihnen umgehen kann. Die auch diakritischen Zeichen genannten Akzente kommen dann zum Einsatz, wenn die 26 Buchstaben nicht ausreichen.

Das »Diacritics Project« hat die Akzente von mittlerweile 37 Sprachen gesammelt, und erklärt, wann man in welcher Sprache die Akzente auf die Buchstaben montieren darf.

Diacritics Project @ Typo.cz

Color In Motion - Farben und ihre Bedeutung

11. November 2005

Bei »Color In Motion« von Claudia Cortés repräsentieren sechs animierte Figuren jeweils die eigene Farbe.

Mit Gesten und Requisiten führt jede Farbe ihre spezifischen Eigenschaften und Bedeutungen vor.

Ein absolut lehrreiches Flash-Projekt, das aber auch richtig Spaß macht.

COLOR IN MOTION

decodeunicode.org

11. November 2005

decodeunicode.org ist eine unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur, welche im Studiengang Design an der Fachhochschule Mainz entwickelt wurde.

Setze ich den Yen vor oder nach der Summe? Kann ich das At-Zeichen auch für etwas anderes als die E-Mail-Adressen verwenden? Welche Zeichen braucht man für Türkisch? Und was ist eigentlich ein Ogonek?

Um den Anforderungen der globalen Kommunikation gerecht zu werden, ermöglichen heute alle modernen Computer-Betriebssysteme den Zugang zu den unterschiedlichsten Zeichensystemen: Griechisch, Kyrillisch, Hebräisch, Arabisch, Thai, Chinesisch, Braille, – um nur einige zu nennen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Sonderzeichen wie z. B. Dingbats, Copyright-Zeichen, Währungszeichen, mathematischen Zeichen und Interpunktion.

Allein die im PC vorinstallierten Systemschriften konfrontieren den User mit tausenden von unbekannten Zeichen. Diesem riesigen Fundus stehen viele Anwender hilflos gegenüber, es fehlt einfach das Wissen über die unterschiedliche Bedeutung und die typografische Verwendung der »neuen« Zeichen.

decodeunicode ist eine unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur, die an der Fachhochschule Mainz unter der Leitung von Professor Johannes Bergerhausen zusammen mit der Diplom-Designerin Siri Poarangan konzipiert und entwickelt wurde.
Zielsetzung des vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projektes ist es, die Basis für eine typografische Grundlagenforschung zu schaffen und dem Computer-Nutzer einen inhaltlichen Zugang zu den Zeichen dieser Welt zu ermöglichen. Fachwissen kann so gezielt gebündelt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die wundersame Zeichenvermehrung auf dem Computer hat in den letzten Jahren ziemlich unbemerkt stattgefunden. Der technische Hintergrund dieser heimlichen typografischen Revolution heisst Unicode. Dieser Codierungsstandard definiert in einer ersten, schon heute zugänglichen Ebene mehr als 50.000 Schriftzeichen und ist als Weltstandard etabliert. Nur leider richten sich die Kommunikationsmedien der Non-Profit-Organisation Unicode Consortium ausschliesslich an IT-Spezialisten für multilinguale Textverarbeitung. Die veröffentlichten Code-Tabellen und technischen Beschreibungen sind zwar für Programmierer sehr wichtig, eignen sich aber nicht als Orientierungshilfe für den normalen PC-Anwender.

decodeunicode positioniert sich als Open-Science-Projekt, welches gezielt auf die Partizipation der Online-User baut. Die Eingabe der Informationen erfolgt nach dem Wiki-Prinzip, das die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia seit Jahren erfolgreich anwendet.
Alle interessierten Keyboarder können bei decodeunicode.org komfortabel recherchieren, eigene Artikel schreiben und bereits vorhandene Beiträge redigieren. Zur Qualitätssicherung werden die Beiträge zu den einzelnen Zeichensystemen zusätzlich von Moderatoren betreut, die bei Bedarf auch einzelne Beiträge löschen können.

Das Interface der Projekt-Website erschliesst sich intuitiv und stellt das einzelne Zeichen in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die Zeichen der Basic Multilingual Plane des Unicodes bergen völlig neue Satz- und Gestaltungsmöglichkeiten. Zwischen verschlungenen arabischen Ligaturen, komplexen chinesischen Ideographen und deutschen Umlauten gibt es eine Menge zu entdecken.

www.decodeunicode.org ist seit Mai 2005 mit Abbildungen und Namen zu mehr als 50.000 Zeichen online.

Die wunderbare Welt der Totenköpfe

11. November 2005

Die Designer, welche sich für das Projekt Designer Skulls eine Dingbats-Schrift aus Totenkopf-Symbolen entworfen haben, bieten diese auf fontkitchen.com zum Download an.

Dank einer Genehmigung des des Deutschen Instituts für Normung e.V., ist sogar der offizielle Schädel nach DIN 4844-2:2001-03 enthalten.

Neben einigen coolen kommerziellen Fonts, gibt es auf fontkitchen.com auch ein paar sehr interessante Freie Schriften zum Download.

Order in Color - interaktiv

11. November 2005

Kai Bernau hat zusammen mit Daniel v. Klipstein während ihrer Zeit an der HfG Schwäbisch Gmünd eine interaktive Anwendung gebaut, die verschiedene Farbsystem dreidimensional visualisiert und für den Benutzer begehbar macht.

Leider kriege ich das bei mir gerade nicht zum laufen. (Windows XP Prof. mit SP2, Firefox 1.5 RC 2, Shockwave Player 10.1.0.11) Vielleicht weiß jemand von euch Rat.

KaiBernau.com - Portfolio - Order in Color

Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

11. November 2005

Colorsystem.com - Farbsysteme in Kunst und Wissenschaft

Das Virtuelle Farbenmuseum hat sich zum Ziel gemacht, möglichst viele (59!) Farbtheorien von der Antike bis in die Gegenwart im Internet vorzustellen.

Das Vorzüge des interaktiven Mediums werden ausgiebigst genutzt, so dass Links bewusst benutzt werden, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Farbtheorien anschaulich zu erklären

BrushFind.com - Photoshop Werkzeugspitzen

11. November 2005

BrushFind.com - Searching For Photoshop Brushes Just Got Easier

Eine tolle Website, die sich nur mit Werkzeugspitzen für Photoshop beschäftigt.

Da ich mich mehr mit Bildbearbeitung und weniger mit Grafik & Illustration beschäftige, waren »künstlerische« Werkzeugspitzen für mich noch nie ein Thema. Umso mehr hat es mich fast ungehauen, was man alles mit Werkzeugspitzen in Photoshop erreichen kann.

Jeder kann einen Link auf eigene Werkzeugspitzen-Sets hinzufügen, so dass die Seite immer weiter wachsen kann.

Sehr schön sind auch die Tags, um Werkzeugspitzen nach Schlagwort zu suchen.