Blendenkorrektur vs. PTLens
Die eierlegende Wollmilchsau kann es nicht geben, wobei das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop mit jeder neuen Version antritt, das Gegenteil zu beweisen. Dass dem doch noch etwas darauf zu setzen ist, beweisen unzählige Plugins, die teilweise für viel Geld angepriesen werden.
Blendenkorrektur
Ein großer Schritt war der Blendenkorrektur-Filter, der mit der Version CS2 (9.0) herausgekommen ist.
Ausschnitt Screenshot Blendenkorrektur (ganzer Screenshot Blendenkorrektur)
Dieses Werkzeug erlaubt, durch anpassen verschiedener Werte, die Korrektur von Objektivverzeichnung, Vignettierung, Chromatischer Aberration und Perspektivischer Verzerrung (z.B. stürzende Linien).
Zumindest für das Betriebssystem Windows existiert seit längerer Zeit (haben sich die Jungs von Adobe ein paar Anregungen geholt?) eine kostenlose Alternative, die sich als Plugin sogar in eine alte Photoshop 6 Version einbauen lassen kann.
Ausschnitt Screenshot PTLens (ganzer Screenshot PTLens)
Thomas Niemann, ein Informatikdozent am Portland Community College hat die legendären Panorama Tools (ursprünglich von Helmut Dersch, Projekt-Webseite), auf 16 bit aufgebohrt, und eine EXIF-Erkennung angeflanscht, so dass PTLens, mit Hilfe der aktuellen Profile, für fast alle Kamera-/Objektivkombinationen die richtigen Einstellungen bereit hält.
Einen besonderen Service bietet Thomas Niemann, da er für weitere Objektive eine Vorlage zum Download bereithält, die man abfotografiert an ihn zurück senden kann. Daraus generiert er dann ein neues Profil.
Download und weitere Infos: PTLens
Für den Macintosh gibt es von der Firma Kekus Digital ein vergleichbares Plugin (mit Profilen), allerdings nicht kostenlos.

